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Das Projekt

TSUKUYUMI – Full Moon Down wurde von Felix Mertikat in seinem Spieleverlag King Racoon Games entwickelt. Über zwei Jahre arbeitete er an dem Strategiespiel und testete es in dieser Zeit mit insgesamt über 200 Spielern, bis das Ergebnis endlich bis ins letzte Detail stimmte.

Angelegt als Area-Control-Game, erfolgte das Balancing des Spiels stets unter diesem Gesichtspunkt: Jede Fraktion sollte in der Lage sein, Gebiete zu erobern und zu halten – Lebenspunkte und Vernichtungspotenzial spielten dabei zunächst eine untergeordnete Rolle.

Wurde eine neue Fraktion konzipiert, stand immer ihr Eroberungs-Potenzial an erster Stelle, anschließend folgte ihre Fähigkeit, Gebiete auch erfolgreich halten zu können. Alle weiteren Eigenschaften der Fraktion sollten anschließend dazu dienen, dieses Potenzial zu verstärken, zu modifizieren oder zu erweitern. So konnte für jede Fraktion ein individueller Spielstil entwickelt werden und den Spielern eine Vielzahl unterschiedlicher Strategien eröffnet werden. Die Spieler können und sollen ganz in die Welt einer Fraktion eintauchen, ihre regeltechnischen Tiefen ausloten und bei jeder Partie etwas Neues ausprobieren.


Wiederspielwert: 150%
Diese Zahl steht sinnbildlich dafür, dass jede Partie neu und anders ist und den Spielern Lust macht, Tsukuyumi immer wieder aus dem Schrank zu holen.

Tsukuyumi sollte darüber hinaus keine "Engine" haben, die etwa die Rundeneffekte oder die neutrale Fraktion der Oni steuert. Stattdessen galt immer das Prinzip „Power-to-the-Player“ als oberste Priorität. Im finalen Spiel geben beispielsweise Karten vor, dass Oni-Einheiten platziert werden müssen, welche Einheiten und in welches Gebiet entscheidet jedoch der Spieler. Auch Events, die das Spielfeld während des Spiels beeinflussen, werden immer von Spielerhand ausgeführt. Unvorhersehbare Ereignisse sind also nie dem Zufall oder Glück überlassen.


Zudem ziehen sich die Ansprüche „Wandelbarkeit“ und „Abwechslung“ durch das gesamte Spiel: Die Bodenplatten des Spielfelds können jedes Mal neu zusammengestellt und in den unterschiedlichsten Variationen ausgelegt werden. Fraktionen bringen Spezialregeln ein oder setzen bestehende außer Kraft und verändern mit ihren spezifischen Missionen und Zielen den Spielverlauf. Diese Mechanismen verhalten sich wie eine Art Erweiterung des Grundspiels, die ihm eine neue Ausrichtung geben und die Spieldynamik wesentlich beeinflussen. Vielleicht spiegelt sich in diesen grundlegenden Prinzipien vonTSUKUYUMI auch die Liebe zum Rollenspiel wider, die Felix Mertikat nicht leugnen kann.


Spieleentwickler Felix Mertikat liebt Spiele, in deren Mechaniken man sich reinfuchsen kann – und die mehr sind als simple Pappteile auf einem Tisch.