DE |
EN

Kampfgruppe 03

Fraktion

Als die Erdbewohner begriffen, welches Ungeheuer sich im Mond verbarg, traten sie auf den Plan: die Mitglieder des Marduk-Ordens, die letzten Erben des ersten Drachentöters. Während man in Japan Kami gejagt hatte, hatten sich die Europäer des Mittelalters ganz der Drachentötung verschrieben – und Helden wie Siegfried und Georg hervorgebracht. Mit Tsukuyumis Ankunft gab es nun endlich eine neue Aufgabe für die 25 ehrgeizigen Ritter, die längst zu hochtechnologischen Elitesoldaten geworden waren.

Ausgerüstet mit überwältigend starken Kampfanzügen wurden die Ritter in fünf Kampfgruppen aufgeteilt und mit Landemodulen versehen in den Orbit katapultiert – einzige Möglichkeit die große Distanz zu überwinden. Während KG 1 auf dem Mond, 3.000 km über dem Erdboden, landete, ist KG 3 im ehemaligen Pazifik angekommen und nähert sich dem Drachen vom Boden aus. Ob Mensch, ob Mutation – was sich der Kampfgruppe in den Weg stellt, wird vernichtet. Die Mond-Mission hat höchste Priorität: Dies ist der finale Kampf der Menschheit, und der Orden wird nicht wanken!

Ausführliche Backstory

Als sich der Mond beim Sturz auf die Erde spaltete und sein Innerstes preisgab, traten die letzten Überlebenden eines alten Ordens auf den Plan, die ihr Wissen für lange Zeit geheimgehalten hatten: Der Marduk-Orden, der dem ersten Drachentöter Marduk aus Babylon huldigte, hatte eine neue Aufgabe. Der weiße Drache war auf die Erde gelangt und bedrohte alles, was vom irdischen Leben übriggeblieben war.

Während sich die Japaner schon früh der Verfolgung der Kami verschrieben hatten, wurde im Europa des Mitelalters vor allem die hohe Kunst des Drachentötens gelehrt; sie war Aufgabe der besten Ritter und brachte Helden wie Georg und Siegfried hervor. Der Marduk-Orden operierte ab 778 n.Chr. in ganz Europa, bildete seine Ritter selbst aus und war zunächst eine geheime Bruderschaft, bis sie durch ihre ruhmreichen Geschichten die Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Vom ersten deutschen Kaiser an bis in die Neuzeit wurde er in die Statuten jeder europäischen Nation aufgenommen, als Garant für die Macht des Menschen über die Drachen. Auch wenn das Zeitalter der Aufklärung das Wissen um die Drachen verschleierte, operierte der Orden weiterhin und beseitigte jede Ausgeburt schnell und unauffällig.

Mit Tsukuyumis Ankunft atmete der Orden neue Luft: Er berief sich auf das älteste Recht seines Standes und sammelte von den überlebenden Nationen gewaltige Geldmittel, Arbeiter und Ressourcen, um den vielleicht wichtigsten Einsatz zur Rettung der Menschheit anzuleiten. Unter dem Deckmantel der European Defense entstanden Kampfanzüge, die 25 Ritter des Ordens – längst hochtechnologische Elitesoldaten – spalteten sich in fünf Kampfgruppen und wurden mit orbitalen Landemodulen in den Orbit geschossen. Jede Kampfgruppe landete nach dem Sturz des Mondes wieder auf der Erde, durch die fehlende Bodenkontrollstation in Europa oft im Blindflug abgeworfen. Während KG 1 auf dem Mond 3 000 km über der Erde landete und sich nun zum Drachen vorarbeitet, ist KG 3 im ehemaligen Pazifik gelandet, um sich dem Drachen von unten zu nähern. Was wie eine gut geplante Kurzzeitmission begann, entwickelt sich nun zu einem Alptraum, denn der Mond ist belagert von den Oni. Um die Mission nicht zu gefährden, werden auch Menschen als Feinde behandelt, wenn sie der KG in die Quere kommen. Die Besetzung des Mondes hat höchste Priorität. Dies ist der finale Kampf der Menschheit, und der Orden wird nicht wanken!

Spielmechanik

Die Children of the Lion haben die einzigartige Fähigkeit, während des Spiels neue Gebietsfelder anzulegen und so das Spielfeld zu vergrößern.

Die Children of the Lion sind für Spieler geeignet, die die strategischen Möglichkeiten neuer Gebiete zu schätzen wissen. Die Bestien können zudem Felder drehen und ersetzen, so dass sie das Gelände stets zu ihrem Vorteil verändern können.

Ihre Bestien sind robuste Arbeitstiere, jedes mit einer eigenen speziellen Aufgabe und Fähigkeit. Die Kampftaktik der Beastmasters besteht darin, in großen Gruppen nach vorne zu preschen, Schaden von ihren Tieren abzuwenden und schließlich selbst aggressiv zuzuschlagen.